Sonntag, 10. Juli 2011

Tag 3 Demonstrationen und unplugged im Golden Gate Park

Heute gabs mal ein richtiges amerikanisches Frühstück. So richtig richtig. Mit Pancakes, Spiegeleiern, Speck, Pancakepuppies und und und.
Da wir ja kein Problem mit dem Gesetz wollen, ging es darauf in die City Hall um eine Genehmigung für Strassenmusik zu bekommen. 
Wir kennen das andersherum :-)

Nach einem Marathon durch mehrere Abteilungen sind wir dann fast dem Bürgermeister ins Büro geplatzt. Glücklicherweise bemerkten wir unseren Fehler aber frühzeitig und konnten so grösseren Problemen entgehen.
Als wir dann endlich die richtige Abteilung gefunden hatten, teilte uns die Frau am Schalter mit, dass sie nicht damit rechne, dass wir eine Genehmigung brauchen würden und da der Prozess dafür eh eine Woche dauern könnte, sollen wir einfach auf die Gutmütigkeit der Polizei hoffen.
San Francisco City  Hall

Gesagt, getan. Raus aus dem Haus, rein ins Taxi, zurück ins Hotel, Instrumente gepackt und ab in den Golden Gate Park.
Als wir auf das Taxi am Warten waren, durften wir noch einen amerikanischen Streik bewundern, bei dem wir fast auch noch mitgemacht hätten, schliesslich hatten sie noch so viele Schilder auf Vorrat J

Als wir dann endlich ein Taxi gefunden hatten, merkte Pan plötzlich, dass er noch kurz wohin müsste und provozierte damit wohl genau den falschen Taxichauffeur. Dieser deckte Pan mit vielen, uns bis anhin  unbekannten, englischen Wörtern ein, die wir an dieser Stelle wohl besser nicht erwähnen möchten.
Als Pan beinahe zu weinen anfing, wechselte der Taxifahrer sein Opfer und wählte José als „Nachfolger“. Als auch José den Tränen nahe war und den anderen beiden Normännern das gleiche Schicksal drohte, hatten wir glücklicherweise den Golden Gate Park (oder auch Central Park, wie Kevin ihn liebevoll nannte) erreicht.

Nach einem ersten musikalischen Kontakt mit den San Franciscoianern im Park und ein paar ersten Zuhörern, machten wir uns auf den Heimweg mit einem Stopp im Whole Foodsstore (Biolädeli von Amerika, vergleichbar mit einem Coop) und einem riiiiesen Plattenladen…

Noch bezüglich der Demo: ein Hotel weiter weg von uns streiken die Mitarbeiter und fordern alle Gäste auf, dieses Hotel zu verlassen. Dies nun schon seit 3 Tagen. "CHECK OUT! It's a boycott here!!"
Aber seht selbst:


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